Dass ich mitten in der Nacht von einer anderen Person geweckt werde kam in letzter Zeit in eher überschaubarer Häufigkeit vor.

Vergangene Nacht war es dann wieder mal so weit. Nur leider lag die Person nicht im selben Bett oder zumindest im selben Zimmer wie ich. Nein, sie saß vorm Haus. In einem Auto um genau zu sein. Wie man damit andere Menschen weckt? Ganz einfach. Man dreht einfach nur die Musik bis zum Anschlag auf. Wärs klassische Musik gewesen, oder irgendwas Panflöten-mäßiges aus Peru hätt ichs wahrscheinlich nicht mal gehört. Aber so schön Hardcore-Techno mit Bass bis zum geht nicht mehr. Es war übrigens 04:41 Uhr. Knappe 1 1/2 Stunden vorher bin ich erst ins Land der Träume geschwebt. Das wars dann erstmal mit Schlafen. Einschlafen konnte ich dann nämlich nicht mehr. Dass der Kollege dann noch ein Hupkonzert veranstaltete, als er wieder weiterfuhr, verschweige ich an dieser Stelle mal.

Ach ja, falls ihn jemand kennt: Es war ein blauer Ford Fiesta. Rächt euch bitte in meinem Namen auf die gleiche Art und Weise – mit einer Vuvuzela.

Es ist wie verhext. Da lerne ich mal ein Mädel kennen, das genauso tickt wie ich. Sie war diejenige, die mich angeschrieben hat, weil ihr mein Nicknale aufgefallen ist. Sie benutzte in Online-Games denselben Namen. Ich war auf ihrer Seite, weshalb sie mich überhaupt erst zur Kenntnis genommen hat. Zufall? Schicksal?

Von Anfang an waren wir auf einer Wellenlänge. Es war beinah schon zu schön um wahr zu sein. Ich habe es genossen, gemocht zu werden wie ich bin. Derselbe Humor, ähnliche Hobbies, der gleiche Musikgeschmack, es passte einfach alles. Wenn das Schicksal es zulassen würde wäre sie die Frau meines Lebens.

Doch das Schicksal meint es nicht gut mit mir. Sie ist verlobt und hat ein Kind. Der zukünftige Mann will nicht, dass sie Kontakt zu anderen Männern hat. Wir telefonieren heimlich. Ich bin in ihrem Handy-Speicher unter einem weiblichen Namen eingespeichert. Schon das macht ein Treffen unrealistisch bis zu unmöglich. Die Hochzeit ist in Planung. Es gibt nichts, was ich tun kann.

Blödheiten am Abend

4. Mai 2010

Da bekam ich doch eben bei facebook tatsächlich folgende Nachricht: “ ich kenn dich garnich. und so wie du aussiehst will ich das auch nich!!!“

Und da ich oberflächliche Menschen ja so unendlich doll liebe, hab ich mich erstmal schön ausgelassen. Nützen wird es bei so einem kaputten Charakter natürlich nichts. Aber reicht ja schon, wenn der Mensch nur mal ne Millisekunde über den Mist nachdenkt, den er verzapft. Gut, zugegeben, auch das wird nicht passieren. Aber einfach so stehen lassen wollt ich das dann auch nicht.

Ein kurzer Aufreger

29. April 2010

Es muss einfach raus. Ich muss mir Luft verschaffen.

Ich chatte grad mit nem Kumpel, und der lügt mal wieder das Blaue vom Himmel… Erzählt mir von nem Mädel, dass angeblich in der Nähe von München wohnt. Hat er in nem Social Network kennengelernt. Angeblich. Ich solle sie auf keinen Fall anschreiben. Das Profil dürfte ich mich aber noch angucken. Zumindest hab ichs getan, gesagt, dass ichs nicht darf hat er nicht. Er sagt mir ja ihren Namen. Also dann… Nix da München. NRW. Is klar. Haaaach, ihr versteht mich nicht. Es ist einfach unrealistisch, was er sich da zusammenreimt. Ist ja nicht das erste Mal. Warum tut ein Mensch sowas?

Nächtliche Aktivitäten

17. April 2010

Da will man ausnahmsweise mal recht spät ins Bett gehen, denkt sich nicht Böses, legt sich hin und was passiert? Die ersten Vögel fangen wieder an zu zwitschern, weil sie so einen Reiz haben, sofort anfangen zu singen, wenn es irgendwo kilometer weit entfernt anfängt zu dämmern. Und die kriegt man ja auch nicht ruhig gestellt. Aber man ists ja selber Schuld. Man könnt ja das Fenster wieder schließen. Aber dazu ist man ja auch zu faul, wenn man einmal liegt. Also versucht man trotzdem irgendwie, einzuschlafen. Hat ja dann auch noch geklappt.

Guten Morgen Blog-Welt

16. April 2010

Hallo liebe Leser/innen,

ich starte nun auch mal ins Abenteuer des Blogs. Ich bin ja mal gespannt, was mir in der nächsten alles so an spannendem Zeugs einfällt, das sich auch zu bloggen lohnt. Da in meinem Kopf eigentlich immer genug Wirrwarr los ist müsste sich da recht schnell was finden lassen.